
Hat der harte Cowboy erst mal im Saloon einen geilen Kerl abgeschleppt, markiert er gern den wilden Hengst. Für ’nen heißen Ritt sollte er aber immer ein Kondom parat haben. Das passt lässig in die Hutkrempe und bietet den besten Schutz vor einer (erneuten) HIV-Infektion. Andere unliebsame Plagen der Prärie wie Tripper oder Syphilis lassen sich mit einem Gummi auch leichter vermeiden. Gegen einige Reitunfälle wie Hepatitis A und B kann man sich durch eine Impfung schützen.Sprich mal deinen Doc drauf an!
Damit beim Reiten der Hintern nicht zu wund gescheuert wird, muss auf ein Kondom ordentlich Gleitgel drauf. Das verringert das Entstehen von kleinen Verletzungen, über die Erreger in deinen Körper gelangen können. Nimm ein Gleitgel auf Wasser- oder Silikonbasis, weil fetthaltige Mittel wie Vaseline, Handcreme oder Speiseöl den Gummi porös und damit durchlässig für Krankheitserreger machen. Beim ganz heftigen Ritt kann das Kondom dann auch schneller reißen. Verwende dein Bratfett also lieber für das Steak am Lagerfeuer.
Kaut der coole Cowboy mal nicht am Strohhalm, sondern an einem anderen Stängel, sollte er nicht vergessen: Raus bevor‘s kommt! Denn über Sperma können sehr leicht unterschiedliche Krankheitserreger in den Körper gelangen. Und hat der andere dann doch mal schneller geschossen als gezogen, ist spucken immer besser als schlucken. Ein hochprozentiger Whiskey wirkt zudem desinfizierend. Nur ein drittklassiger Hilfssheriff putzt sich jetzt die Zähne. Heftiges Schrubben führt zu kleinen Verletzungen, die eine Infektion eher begünstigen.
In lauen Nächten wird unterm Sternen- himmel gerne die Stimmung mit Äppler und Sekt ordentlich angeheizt. Doch schon 0,4 Promille bringen die Standfestigkeit deines kleinen Sheriffs höllisch ins Schwanken. Ab 1,0 Promille gibt´s statt Pferdestärken nur noch tote Hose. Wer täglich einen Liter Bier oder mehr trinkt, verdoppelt damit sein Risiko, dauerhaft impotent zu werden. Deshalb sollten 0,5 Promille die absolute Verkehrsgrenze sein. Dann gibt es auch keinen lahmen Gaul an Stelle eines wilden Hengstes!