Wer mag ihn nicht, den „Blümchensex“ oder schöner ausgedrückt „Vanilla“? Petting und Wichsen, Streicheln, Küssen und Lecken der Haut und Brustnippel, die erogenen Zonen seines Partners zu entdecken und zu stimulieren, ist eine sinnliche und sehr intime Körpererfahrung.
Du kannst Dich beim Petting und Wichsen nicht mit HIV anstecken, solange kein Blut und Sperma im Spiel ist. Jedoch können Läuse, Krätze, Pilze, Herpes, Chlamydien und Syphilis sehr leicht übertragen werden. Einen 100%igen Schutz gegen letztere gibt es nicht, da sie ähnlich leicht wie ein Grippevirus übertragen werden. Gegen Hautparasiten ist eine gesunde und gepflegte Haut besser geschützt.
Kondome vertragen keine fetthaltigen Öle. Also lieber nach einer Massage aufs Ficken verzichten oder gleich ein Gleitmittel auf Wasser- oder Silikonbasis benutzen!
Bei etwas Aufmerksamkeit gegenüber dem eigenen Körper lassen sich Veränderungen rasch wahrnehmen. Eine Hepatitisimpfung und regelmäßige Kontrolltermine beim Arzt sind für Männer mit wechselnden Sexualpartnern ratsam.
Neben Streicheleinheiten mag es manche Haut auch gerne etwas heftiger: Ob gegenseitiges Rasieren, Brustwarzentrimming, Spanking, also Schlagspiele oder der Einsatz von Wachs – vieles davon kann als Luststeigerung empfunden werden. Bei all diesen Praktiken ist zu beachten, dass die „bearbeitete Haut“ gereizt ist und somit kleine Wunden aufweist. Um eine Infektion zu vermeiden, lass keine fremden Körperausscheidungen oder Blut darauf gelangen.
Tittenklammern sollten nicht zu lange angelegt bleiben um Blutergüsse zu vermeiden, die sehr schmerzhaft sind und Komplikationen mit sich bringen können. Schlaggegenstände, die Verletzungen hervorrufen können, sollten nie bei mehreren Leuten gleichzeitig benutzt und immer gut desinfiziert werden.
Wachs nie auf Schleimhäute, Augen, Ohren und geschädigte Haut tropfen lassen, das kann zu bösen Verbrennungen führen. Bienenwachs wird viel zu heiß, deshalb ist es besser, einfache Haushaltskerzen zu benutzen.