Wer kennt das nicht: Es ist Samstagabend. Du hast dich aufgebrezelt,
den Schritt rasiert und zu Hause die Wohnung geputzt. Die Party ist am laufen,
bei Dir läuft aber nichts. Frust statt Lust. Langsam beginnt die
Auskehrstimmung. Die ersten Pärchen ziehen an dir vorbei ins nächtliche Glück.
Mit dem steigenden Alkoholpegel steigt auch die Attraktivität der
Übriggebliebenen. Resteficken ist angesagt.
Aber gerade eine Notlösung bringt nicht immer die erhoffte
Befriedigung. Denn mit einem Kater und einem „Oh Gott, was hab ich denn da
gemacht!“ neben dir im Bett ist der nächste Morgen manchmal doppelt so schlimm.
Nicht jeder Aufriss ist gut fürs Ego.
Waren die Triebe dennoch stärker, solltest du nicht vergessen:
Kondome schützen beim Ficken am Besten vor einer HIV-Infektion und mindern das
Risiko, sich mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten wie Feigwarzen und
Tripper anzustecken. Ordentlich fettfreies Gleitgel drauf macht es
schmerzfreier und sicherer. Nimmst du gerne mal ein Abenteuer mit, ist eine
Hepatitis A und B Impfung sowie ein regelmäßiger Syphilistest ratsam. Hat sich
nur ein Knutschen-und-Blasen-Quicky auf dem Klo ergeben, denk dran: Raus
bevor’s kommt. Und war der andere doch zu schnell, ist Spucken immer besser als
Schlucken.
Hast du dir die Männer schon so schön gesoffen, dass du sie
gleich doppelt siehst, lass sie lieber stehen. Denn deine Standfestigkeit
bringen schon 0,4 Promille höllisch ins Schwanken. Ab 1,0 Promille gibt´s nur
noch tote Hose. Wer täglich einen Liter Bier oder mehr trinkt, verdoppelt das
Risiko, dauerhaft impotent zu werden. Deshalb sollten 0,5 Promille die absolute
Verkehrsgrenze sein.
Mach was dir Spaß macht. Überleg dir, was du dir wert bist.
Lass nicht nur deinen Schwanz entscheiden, dein Kopf kann Risiken besser
abwägen. Vor allem wenn er nicht völlig zugedröhnt ist. So lässt sich am Ende
manch böse Überraschung vermeiden.