1988 findet am 31.7. die Schlüsselübergabe statt und es folgt ein großer Umbau, der rein ehrenamtlich gestemmt wird. Am 24.9. feiert das schwule Frankfurt die offizielle Eröffnung.
1991 wird bei weiteren Umbauten des Gastraumes der podestartige Fußboden entfernt.
1992 folgt der erste Ausbau der Kellerräume. Im Rahmen der inhaltlichen Arbeit entsteht Unschlagbar – das schwule Anti-Gewalt-Projekt.
1994 lädt das SWITCHBOARD zur ersten „cruising night“ ein. Es werden Safer-Sex-Workshops angeboten und der Aufbau einer Bettenbörse bietet ein zusätzliches Serviceangebot.
1995 kann das SWITCHBOARD aufgrund einer Intervention des Ordnungsamtes der Stadt Frankfurt bis auf weiteres die Kellerräume nicht nutzen. Die Gruppentreffen und die cruising nights finden zeitweise nicht mehr statt.
1996 wird ein Konzept für ein Safer-Sex-Team entwickelt, worauf sich 1997 die Love Rebels gründen. Unschlagbar stellt medienwirksam einen Flyer zu „Gewalt gegen Schwule“ vor.
1997 kann die Licher-Brauerei als Vertragspartner gewonnen werden. Die Kellerräume sind nach Renovierung und Einbau einer Lüftungsanlage wieder für die Nutzung als Konferenzräume zugelassen. Ein Konzept zum Ausbau des SWITCHBOARDs als Schwulenzentrum mit den Schwerpunkten Kommunikation, Information, Prävention und Beratung wird erarbeitet.
1998 wird das Hinterhäuschen, das bis dahin vom Stricherprojekt der AIDS-Hilfe, dem KISS genutzt wurde, zum Gruppenraum ausgebaut. Beim zweiten Umbau des Gastraumes wird die Theke von der Mitte des Raumes in den hinteren Bereich verlegt, die abgehängten Decken herausgenommen und die Stahlträger freigelegt. Die Küche wird grundlegend renoviert.
1999 bekommt der Info-Bereich im SWITCHBOARD ein personell besetztes Terminal. Das Beratungsangebot für Schwule wird mit der Rosa Hilfe in der Alten Gasse 36 angesiedelt.
2000 nimmt der Gedanke des Schwulenzentrums konkret Gestalt an: die „AG36: Rat & Tat für Schwule“ wird aus der Taufe gehoben (siehe roter Kasten auf der Rückseite).
2001 startet eine Kampagne für die AG36 mit Kinospot, Anzeigen, Plakaten und Postkarten. Vor allem wegen den Veränderungen rund um die Krankheit AIDS, verzeichnet das SWITCHBOARD sinkende Besucherzahlen und steht vor der Frage nach seiner zukünftigen Ausrichtung.
2002 beginnt deshalb die dritte Neugestaltung des SWITCHBOARDs mit neuem Mobiliar, sowie einer neuen Raum- und Lichtgestaltung. Das SWITCHBOARD hat sich damit von einer Selbsthilfekneipe zu einem schwulen Szenelokal entwickelt. Hier trifft man sich mit Freunden, verbringt den Abend, feiert wilde Partys oder startet zum Streifzug durch die Szene.
2003 geht die erste eigenständige AG36-Homepage online. Das SWITCHBOARD kann wieder steigende Besucherzahlen registrieren und neue Barleute im Team begrüßen. Der Montag, ehemals Ruhetag, wird zum Jugendcafé erklärt und von „Our Generation“ selbständig organisiert. Die Kellerräume werden umgestaltet, um sie für Gruppen attraktiver zu machen.
2004 folgt die Renovierung des Hofgruppenraumes mit Leinwand und Videobeamer.
2006 bekommt der Gastraum einen neuen Anstrich und es wird mit einem Infocenter im Keller dem Informationsanspruch eines schwulen Zentrums Rechnung getragen. Zahlreiche Materialien und kostenlose Internetterminals stehen den Gästen nun zur Verfügung.
2007 finden hier die Themenabende zu „10 Jahre Streetwork“ statt. Mit zwei erfolgreichen Richtig ficken!-Partys knüpft das SWITCHBOARD wieder an die ersten cruising nights an.
2008 steht nun mit 20 Veranstaltungen ganz im Zeichen des 20-jährigen Bestehens...