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AIDS-Hilfe
Frankfurt e.V.
AG36: Schwules Zentrum Frankfurt
Alte Gasse 36
60313 Frankfurt a. M.

Tel. (069) 29 59 59
Fax (069) 28 44 01
Mail: info@ag36.de

Chronik der AG36

September 1988
Eröffnung des SWITCHBOARD als Treffpunkt für HIV-positive, -negative und ungetestete und an AIDS erkrankte schwule Männer; gegründet und betrieben von Freunden und Betroffenen

1989/1990
Ausbau des SWITCHBOARD zum Ort der Kommunikation; PositivenTreff; Plenum der Frankfurter Schwulengruppen

1991
erster vollständiger Umbau des Gastraumes SWITCHBOARD

1992
erster Ausbau der Kellerräume
UNSCHLAGBAR – Das schwule Anti-Gewalt-Projekt entsteht

1994
Neustrukturierung der Präventionsarbeit: erste „cruising night“ im SWITCHBOARD; Safer-Sex-Workshop; Parkplatzaktion zum outdoor cruising; Aufbau einer Bettenbörse als zusätzliches Serviceangebot

1995
das SWITCHBOARD kann aufgrund einer Intervention des Ordnungsamtes der Stadt Frankfurt bis auf weiteres die Kellerräume nicht nutzen; Gruppentreffen und „Cruising nights“ können nicht mehr stattfinden;
das Projekt Unschlagbar kann sich an Fortbildungsveranstaltungen der Polizei Hessen beteiligen

1996
Arbeitszeitverkürzungen bestimmen die Planungen für die Entwicklung des Bereiches; Bestandssicherung steht im Mittelpunkt;
ein Konzept für ein ehrenamtliches „Safer-Sex-Team“ wird entwickelt und Ende des Jahres hat sich ein Team gegründet;
Unschlagbar stellt seinen überarbeiteten Flyer mit großem Medienecho zum Thema „Gewalt gegen Schwule“ vor; Selbstverteidigungskurse starten in Kooperation mit „Frauen in Bewegung“

1997
durch den Konkurs des bisherigen Getränkelieferanten konnte die Licher-Brauerei als Vertragspartner gewonnen werden, um einen Umbau der Theke und des Gastraumes zu finanzieren; die Kellerräume sind nach Renovierung und Einbau einer Lüftungsanlage wieder für die Nutzung als Konferenzräume zugelassen worden; ein Konzept zum Ausbau des SWITCHBOARD als Schwulenzentrum mit den Schwerpunkten Kommunikation, Information, Prävention und Beratung wird erarbeitet; langfristiges Ziel ist der Aufbau eines „Schwulen Gesundheitsladens“;
für die Präventionsarbeit kann erstmalig eine halbe Stelle im Bereich Schwulenarbeit eingerichtet werden; das Safer-Sex-Team „Love Rebels“ wird ausgebaut;
Unschlagbar und FVV veranstalten ein Volleyball-Freundschaftsspiel zwischen FVV und Polizeisportverein mit dem Ergebnis: „Schwule schlagen Polizisten“ (Bild-Zeitung); eine Initiative zur Verankerung der Thematik „Gleichgeschlechtliche Lebensweisen“ in die Hessische Polizeiausbildung wird gegründet

1998
das Jahr ist von Mitarbeiterwechseln geprägt: der langjährige hauptamtliche Mitarbeiter für das SWITCHBOARD verlässt die AHF; ebenso wechselt der ha. Mitarbeiter des Präventionsteams: zwei Mitarbeiter mit je einer halben Stelle bauen nun die Vor-Ort-Arbeit aus;
der Gruppenraum im Hof (ehemals KISS) wird hergerichtet; zweiter vollständiger Umbau und Neugestaltung des Gastraumes SWITCHBOARD; grundlegende Renovierung der Küche;
ein telefonisches Beratungsangebot für schwule Drogenkonsumenten wird gemeinsam mit dem „La Strada“ ins Leben gerufen

1999
der Info-Bereich im SWITCHBOARD bekommt eine eigenständige Struktur im Café;
das Beratungsangebot für Schwule wird als Gemeinschaftsprojekt mit der „Rosa Hilfe“ in der Alte Gasse 36 angesiedelt;

2000
der Gedanke des Schwulenzentrums bekommt Gestalt: die „AG36: Rat & Tat für Schwule“ vereinigt SWITCHBOARD, Love Rebels, Unschlagbar, Info-Desk und Beratung unter einem gemeinsamen Dach;
das Präventionsteam „Love Rebels“ veranstaltet zum Thema Safer-Sex erstmalig die Underwearparty „cum!“; zwei Kino-Spots der AHF zu Safer Sex werden in den Frankfurter Kinos präsentiert 

2001
Start der Imagekampagne für die AG36 mit Kinospot, Anzeigen-, Plakat- und Postkartenserie;
das „heartCorps“ gründet sich als zweites ehrenamtliches Präventionsteam zusätzlich zu den „Love Rebels“;
unter Mitwirkung von Unschlagbar beruft die Polizei Frankfurt zwei Kontaktbeamte für Lesben und Schwule als Nachfolge für den bisherigen nebenamtlichen Ansprechpartner der Polizei

2002
dritte umfassende Neugestaltung des SWITCHBOARD mit neuem Mobiliar, Raum- und Lichtgestaltung;
durch einen Mitarbeiterwechsel im Präventionsbereich werden die beiden ehrenamtlichen Teams zu einem unter dem Namen „heartCorps“ zusammengeführt; Präsentation der Kampagne „Richtig Ficken“

2003
Entwicklung einer gewaltpräventiven Öffentlichkeitskampagne mit dem Präventionsrat der Stadt Frankfurt und der Polizei;
die erste bereichseigene Homepage für alle Projekte geht Online

2004
die AG36 bekommt ein neues, einheitliches Design;
das heartCorps-Team hat ein Maskottchen: „Der Pimmelsheriff"

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Der SWITCHBOARD-Brunch
Kulinarische Leckerbissen am frühen Morgen

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