September 1988
Eröffnung des SWITCHBOARD als Treffpunkt für HIV-positive,
-negative und ungetestete und an AIDS erkrankte schwule Männer; gegründet und
betrieben von Freunden und Betroffenen
1989/1990
Ausbau des SWITCHBOARD zum Ort der Kommunikation;
PositivenTreff; Plenum der Frankfurter Schwulengruppen
1991
erster vollständiger Umbau des Gastraumes SWITCHBOARD
1992
erster Ausbau der Kellerräume
UNSCHLAGBAR – Das schwule Anti-Gewalt-Projekt entsteht
1994
Neustrukturierung der Präventionsarbeit: erste „cruising
night“ im SWITCHBOARD; Safer-Sex-Workshop; Parkplatzaktion zum outdoor cruising;
Aufbau einer Bettenbörse als zusätzliches Serviceangebot
1995
das SWITCHBOARD kann aufgrund einer Intervention des
Ordnungsamtes der Stadt Frankfurt bis auf weiteres die Kellerräume nicht
nutzen; Gruppentreffen und „Cruising nights“ können nicht mehr stattfinden;
das Projekt Unschlagbar kann sich an
Fortbildungsveranstaltungen der Polizei Hessen beteiligen
1996
Arbeitszeitverkürzungen bestimmen die Planungen für die
Entwicklung des Bereiches; Bestandssicherung steht im Mittelpunkt;
ein Konzept für ein ehrenamtliches „Safer-Sex-Team“ wird
entwickelt und Ende des Jahres hat sich ein Team gegründet;
Unschlagbar stellt seinen überarbeiteten Flyer mit großem
Medienecho zum Thema „Gewalt gegen Schwule“ vor; Selbstverteidigungskurse
starten in Kooperation mit „Frauen in Bewegung“
1997
durch den Konkurs des bisherigen Getränkelieferanten konnte
die Licher-Brauerei als Vertragspartner gewonnen werden, um einen Umbau der
Theke und des Gastraumes zu finanzieren; die Kellerräume sind nach Renovierung
und Einbau einer Lüftungsanlage wieder für die Nutzung als Konferenzräume
zugelassen worden; ein Konzept zum Ausbau des SWITCHBOARD als Schwulenzentrum
mit den Schwerpunkten Kommunikation, Information, Prävention und Beratung wird
erarbeitet; langfristiges Ziel ist der Aufbau eines „Schwulen Gesundheitsladens“;
für die Präventionsarbeit kann erstmalig eine halbe Stelle
im Bereich Schwulenarbeit eingerichtet werden; das Safer-Sex-Team „Love Rebels“
wird ausgebaut;
Unschlagbar und FVV veranstalten ein
Volleyball-Freundschaftsspiel zwischen FVV und Polizeisportverein mit dem
Ergebnis: „Schwule schlagen Polizisten“ (Bild-Zeitung); eine Initiative zur
Verankerung der Thematik „Gleichgeschlechtliche Lebensweisen“ in die Hessische
Polizeiausbildung wird gegründet
1998
das Jahr ist von Mitarbeiterwechseln geprägt: der
langjährige hauptamtliche Mitarbeiter für das SWITCHBOARD verlässt die AHF;
ebenso wechselt der ha. Mitarbeiter des Präventionsteams: zwei Mitarbeiter mit
je einer halben Stelle bauen nun die Vor-Ort-Arbeit aus;
der Gruppenraum im Hof (ehemals KISS) wird hergerichtet; zweiter
vollständiger Umbau und Neugestaltung des Gastraumes SWITCHBOARD; grundlegende
Renovierung der Küche;
ein telefonisches Beratungsangebot für schwule
Drogenkonsumenten wird gemeinsam mit dem „La Strada“ ins Leben gerufen
1999
der Info-Bereich im SWITCHBOARD bekommt eine eigenständige
Struktur im Café;
das Beratungsangebot für Schwule wird als
Gemeinschaftsprojekt mit der „Rosa Hilfe“ in der Alte Gasse 36 angesiedelt;
2000
der Gedanke des Schwulenzentrums bekommt Gestalt: die „AG36:
Rat & Tat für Schwule“ vereinigt SWITCHBOARD, Love Rebels, Unschlagbar,
Info-Desk und Beratung unter einem gemeinsamen Dach;
das Präventionsteam „Love Rebels“ veranstaltet zum Thema
Safer-Sex erstmalig die Underwearparty „cum!“; zwei Kino-Spots der AHF zu Safer
Sex werden in den Frankfurter Kinos präsentiert
2001
Start der Imagekampagne für die AG36 mit Kinospot,
Anzeigen-, Plakat- und Postkartenserie;
das „heartCorps“ gründet sich als zweites ehrenamtliches
Präventionsteam zusätzlich zu den „Love Rebels“;
unter Mitwirkung von Unschlagbar beruft die Polizei
Frankfurt zwei Kontaktbeamte für Lesben und Schwule als Nachfolge für den
bisherigen nebenamtlichen Ansprechpartner der Polizei
2002
dritte umfassende Neugestaltung des SWITCHBOARD mit neuem
Mobiliar, Raum- und Lichtgestaltung;
durch einen Mitarbeiterwechsel im Präventionsbereich werden
die beiden ehrenamtlichen Teams zu einem unter dem Namen „heartCorps“
zusammengeführt; Präsentation der Kampagne „Richtig Ficken“
2003
Entwicklung einer gewaltpräventiven Öffentlichkeitskampagne
mit dem Präventionsrat der Stadt Frankfurt und der Polizei;
die erste bereichseigene Homepage für alle Projekte geht
Online
2004
die AG36 bekommt ein neues, einheitliches Design;
das heartCorps-Team hat ein Maskottchen: „Der Pimmelsheriff"