



AIDS steht für die englische "Acquired Immune Deficiency Syndrome", was übersetzt "Erworbener Immundefekt" bedeutet. AIDS ist eine durch HIV ausgelöste Schwächung des eigenen Abwehrsystems. AIDS macht somit den Körper wehrlos gegen viele Krankheitserreger, die ein gesunder Mensch problemlos abwehrt. Durch die Schwächung des Immunsystems werden verschiedene Krankheiten (wie z.B. Tumore) ausgelöst, die schließlich ohne Behandlung zum Tode führen.
Ursache für AIDS ist die Infektion mit HIV, dem "Human Immunodeficiency Virus" ("menschliches Immundefekt-Virus"). In den Jahren 1983/84 wurde das HI-Virus entdeckt. Dieses Virus greift die Zellen des Abwehrsystems an, setzt sie außer Funktion und zerstört sie schließlich. Die HIV-Infektion ist (noch) nicht heilbar, aber dank medizinischer Therapien bestehen mittlerweile gute Chancen, eine Immunschwäche um viele Jahre hinauszuzögern. Vor allem in den reichen Ländern der Welt führte der medizinische Fortschritt bei Menschen mit HIV zu einer wesentlich höheren Lebenserwartung und Lebensqualität. Aids ist aber nach wie vor eine lebensbedrohliche Krankheit. Sie steht immer wieder auch für Ängste, Diskriminierung und Ausgrenzung. Deshalb ist es wichtig, zu informieren, aufzuklären und gemeinsam Vorurteile abzubauen.
(Bildquelle: Internetseite der Deutschen AIDS-Hilfe)