Das Wissen um die HIV-Infektion eines Familienmitglieds löst häufig Krisen aus. Neben der Angst um dessen ungewisse Zukunft geht es dabei vor allem um sozial stigmatisierte Lebensstile wie Homosexualität oder Drogengebrauch.
Die krisenhafte Situation, in der sich An- und Zugehörige unerwartet wieder finden, veranlasst dazu, Lebensentwürfe und Familienstrukturen anzuzweifeln. Der Wunsch nach Lebensnormalität bleibt oft im gesamten Krankheitsverlauf ein zentrales Problem.
Die Arbeit mit An- und Zugehörigen dient in erster Linie der Förderung und dem Erhalt ihrer Ressourcen in der Begleitung von Menschen mit AIDS. Zu diesem Zweck gibt es Gesprächs- und Begegnungsangebote, damit Sprachlosigkeit und Isolation überwunden werden können.