Stimmen in der Stadt

Die Menschen von Stimmen in der Stadt Frankfurt

Sechs Menschen aus Frankfurt erzählen aus ihrem Leben mit HIV/AIDS, lassen uns teilhaben an intimen Momenten, an Situationen von Angst, Trauer, Schmerz, aber auch der Lebensfreude, Zuversicht und Hoffnung.

Wolfgang, Peter, Ilona, Felix, Bernd und Hans erzählen uns davon, wie sie den Augenblick erlebten, als sie ihr Testergebnis mitgeteilt bekommen haben und in der Folge der Auseinandersetzung heute mit HIV/AIDS leben.

Über ihre Stimmen sollen letztlich auch die mit der AIDS-Hilfe Arbeit eng in Zusammenhang stehenden nochmalig stigmatisierte Zielgruppen gehört und auf auch heute noch abseits des medizinischen Fortschritts weiterhin bestehenden Problemlagen hingewiesen werden.
Nach dem Hören der Interviews wird man feststellen, dass auf die Frage, was es heute mit HIV/AIDS zu leben heißt, nicht die allgemeingültige Antwort gegeben werden kann, es hierauf wohl so viele Antworten geben mag, wie Menschen mit HIV/AIDS in Deutschland leben.

Warum haben diese Menschen nun an diesem Projekt teilgenommen?
Wir haben Sie gefragt:

Ilona: Ich habe mich für dieses Projekt interviewen lassen, weil ...
die Diskriminierung noch groß ist.

Wolfgang: Ich habe mich für dieses Projekt interviewen lassen, weil einmal für mich der Zeitpunkt gekommen ist "Flagge" zu zeigen, zum anderen nach fast 30 Jahren HIV in Deutschland Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV "gesellschaftspolitisch" ein Unding ist.

Peter: Ich habe mich für dieses Projekt interviewen lassen, weil ...
HIV heute in der Öffentlichkeit kaum noch Interesse hervorruft und thematisiert wird. Das liegt in erster Linie an der Entwicklung neuer Therapiestandards, die zu einem qualitativ annehmbaren Leben ohne unmittelbare Todesbedrohung geführt haben. Häufig verschwiegen wird dabei die Fülle an verschiedenen Problemen körperlicher, psychischer und sozialer Natur, die ein Leben mit HIV und der damit verbundenen lebenslang nötigen Therapie, mit sich bringt. Als Langzeit-Infizierter möchte ich deshalb die Gelegenheit nutzen, über mein Leben mit HIV und den damit verbundenen Problemen und Konsequenzen, zu sprechen.

Hans: Ich habe mich für dieses Projekt interviewen lassen, weil ...
damit nach über 25 Jahren mehr Offenheit in der Bevölkerung und Arbeitswelt stattfindet und die Menschen, die zuhören besser verstehen was es heißt, mit dem Virus zu leben.

Bernd: Ich habe mich für dieses Projekt interviewen lassen, weil ...
jeder Krankheit individuell erlebt und ich anderen Bildern meine Sichtweise als eine der Möglichkeiten entgegen setzen will.

Die Geschichten

hier gibt es die O-Töne zum download (mp3):

Hans...

Felix...

Ilona...

Peter...

Wolfgang...

Bernd...

Die Dateien haben eine Größe von 6-12 MB, je nach Downloadgeschwindigkeit kann das herunterladen einige Minuten in Anspruch nehmen.

Über uns

Stimmen in der Stadt Frankfurt -
Ein Projekt der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V.

 

Projektleitung: Thorsten Berschuck

Koordinationskreis: Thorsten Berschuck, Reiner Dickopf, Kathrin Eggebrecht und Stephanie Horn,

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:  Thorsten Berschuck, Reiner Dickopf, Stephanie Horn und Wolfgang Kirch

Veranstaltungsorganisation:  Thorsten Berschuck, Reiner Dickopf und Kathrin Eggebrecht

Durchführung Interviews: Thorsten Berschuck, Kathrin Eggebrecht, Steve Willich

Interviewpartner:  Hans, Bernd, Ilona, Wolfgang, Peter, Felix

Audioschnitt: Thorsten Berschuck

Sounddesign: Thorsten Berschuck, Torsten Kreissl

Transkription: Kathrin Eggebrecht

Koordination Audio-Postproduktion: Thorsten Berschuck

Internetauftritt/Webdesign: Stephanie Horn,  Werk 21, Stephane Hugel

Grafikdesign: hirnstrom, Stephanie Horn, Jens Dürnhofer

Projektidee/Beratung/Kooperationspartner: AVK Sozialprojekte gemeinnützige GmbH
Dank gilt hier insbesondere Cristoph Weber und Martin Kostezer, ohne deren Hilfe dieses Projekt in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.

Wir danken für Rat und Tat
Martin Kostezer, Christoph Weber, Hili Perlson, Didi Schneider, Klaus Siegesleitner, Steve Willich, Jens Dürnhofer, Herrn Erfert und Herrn Reining/SRM Frankfurt, Herrn Herchenröther und Frau Larisch/Amt für Straßenbau und Erschließung, Frau König/Ordnunsamt

Unsere Unterstützer

Dieses Projekt wurde möglich durch die finanzielle und/oder sächliche Unterstützung von:
 


[macaidsfund.org]


 

 

[aidshilfe.de]


[aids-hilfe-hessen.de]


IngDiba


Stadt Frankfurt - Amt für Straßenbau und Erschließung


Stadt Frankfurt - Ordnungsamt


SRM Frankfurt


AVK Sozialprojekte gemeinnützige GmbH

Noch Fragen?
Sprechen Sie mich an!

Thorsten Berschuck
Tel. 069/405868-34
thorsten.berschuck@frankfurt.aidshilfe.de