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Adresse

AIDS-Hilfe
Frankfurt e.V.
Geschäftsstelle
Friedberger Anlage 24
60316 Frankfurt

Tel. (069) 40 58 68-0
Fax (069) 40 58 68 40
Mail: info@frankfurt.
aidshilfe.de


Öffnungszeiten:
Mo-Do 10-13 Uhr
Mo-Do 14-17 Uhr

Infoline

Mo-Fr 18-20 Uhr
(069) 19411

La Strada

Das La Strada ist das Drogenhilfezentrum der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. und bietet mit seinem Vorgängerprojekt Café Ruhdolf seit Sommer 1990 DrogengebraucherInnen im Frankfurter Bahnhofsviertel Angebote der Grundversorgung und praktische Überlebenshilfen mit dem Ziel der Schadensminimierung (Harm Reduction). Das Angebot reicht von Beratung mit Ausstiegshilfen bis zu einem eigenen Druckraum und verfolgt seit seiner Gründung das Konzept akzeptierender, niedrigschwelliger Drogenhilfearbeit.

Das La Strada wird überwiegend von obdachlosen DrogengebraucherInnen besucht, die vor allem Heroin, Kokain, Tabletten und Crack konsumieren, wobei der Konsum von Crack in den vergangenen Jahren wesentlich zugenommen hat. Das Durchschnittsalter der KlientInnen liegt zwischen 26 und 35 Jahren. Auffallend ist die starke körperliche, teilweise auch psychische Verelendung der Klientinnen und Klienten bis hin zu akuten Erschöpfungszuständen. Die Zahl psychischer Auffälligkeiten, teilweise verbunden mit Gewalt und Agression, ist deutlich angestiegen. Viele sind mit Hepatitis (B und C) und HIV infiziert bzw. an AIDS erkrankt. Der Anteil an Klienten ohne deutschen Paß ist überdurchschnittlich hoch.

Die Angebote
Kontaktladen mit Angeboten der Grundversorgung:
Essen, Trinken, Körperhygiene, Spritzentausch, Kondomvergabe, Kleiderkammer. 

Drogenkonsumraum:
Möglichkeit legalen Konsums mitgebrachter Drogen unter streßfreien und hygienischen Bedingungen mit Interventionsmöglichkeit bei Drogennotfällen. (7 Plätze)

Niedrigschwellige Drogenberatung:
Krisenintervention, Sozialberatung, Vermittlung zum Entzug, in Substitution, in ambulante und stationäre Therapieangebote, Beratung von ausländischen DrogengebraucherInnen, HIV/AIDS-Beratung, Hilfen für Erkrankte, Vermittlung von Unterkünften.

Notschlafstelle:
23 Plätze für 14 Männer und 9 Frauen, geöffnet täglich von 20 Uhr bis 8.30 Uhr.

Tagesruhebetten: 
Zehn Betten für kranke und geschwächte KlientInnen.

Streetwork / Crack-Street-Projekt:
Aufsuchende Sozialarbeit an den Szenetreffpunkten im Bahnhofsviertel und bei Crack-Gebrauchern, Vermittlung in weiterführende sozialarbeiterische und medizinische Hilfen.

OSsip:
Mitarbeit und Koordination eines trägerübergreifenden Projektes der Drogenhilfe und ordnungsbehörden: Offensive Sozialarbeit, Sicherheit, Intervention und Prävention.

Rechtsberatung:
regelmäßige durch eine Fachanwältin.

Psychiatrische / medizinische Sprechstunde:
Gespräche und medizinische Hilfen für Menschen mit "seelischer Not".

Ohrakupunktur:
nach dem NADA-Protokoll bei "Suchtkrankheiten" (auch Alkohol/Nikotin).

Aus- und Fortbildung:
Das La STrada ist Kooperationspartner und Ausbildugnsstätte zum Akzeptierenden Drogenberater sowie Praktikumsstelle für verschiedene Fachhochschulen, Fachbereich Sozialpädagogik/Sozialpädagogik.

Connect plus:
Kompetenztransfer zu AIDS-Prävention, Selbsthilfe und Medizin. Mitarbeit und Partnerprojekte in Osteuropa. Region Odessa/Ukraine.

Die Arbeit des La Strada wird zu etwa zwei Dritteln von der Stadt Frankfurt, zu einem Drittel vom Land Hessen finanziert. Für die Tagesruhebetten und die Notschlafstelle erfolgt eine platzbezogene Einzelabrechnung mit dem Sozialamt.

Kontakt:
La Strada
Drogenhilfe & Prävention
Mainzer Landstr. 93
60329 Frankfurt

Öffnungszeiten:
Mo - Fr: 8:30 - 19:30 Uhr

Tel. (069) 23 10 20
Fax (069) 23 10 04
E-Mail: lastrada@frankfurt.aidshilfe.de

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