In der AIDS-Hilfe Frankfurt kümmern sich 98 hauptamtliche und ca. 160 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen um die Menschen, die von HIV und AIDS betroffen sind oder aus den unterschiedlichesten Gründen mit dem Thema konfrontiert sind.
In der Beratungs- und Fachstelle wurden im Jahr 2010 639 Beratungsgespräche mit insgesamt 273 Personen (208 Männer und 65 Frauen) geführt.
In der anonymen Telefonberatung riefen 517 Personen an und ließen sich ihre Fragen zu HIV und AIDS beantworten.
27 Unterrichtseinheiten haben wir in verschiedenen Frankfurter Schulen durchgeführt.
Das KISS (Kriseninterventionsstelle für Stricher) kümmerte sich um 166 männliche Prostituierte, davon waren 137 Migranten.
Das La Strada tauschte 150.000 Einwegspritzen und 250.000 Injektionsnadeln. Der Konsumraum wurde 23.550 mal genutzt. Die Notschlafstelle zählte insgesamt 8.001 Übernachtungen.
Die Öffentlichkeitsarbeit war an der Organisation von 4 Großveranstaltungen beteiligt und die "Fundraiser" waren 61 mal bei Konzertveranstaltungen im Einsatz.
Die AIDS-Hilfe Frankfurt hat 669 Mitglieder.
Der Verein verfügt über ein Haushaltsvolumen von 3,16 Mio. €. Hiervon sind 1,77 Mio. € Zuwendungen der öffentlichen Hand, 0,75 Mio.€ Leistungsentgelte. An Mitgliedsbeiträgen erhält die AIDS-Hilfe Frankfurt 33.200 €, gespendet wurden 328.999 €. An Bußgeldern erhielt die AIDS-Hilfe Frankfurt 23.240 € zugewiesen. Die sonstigen Einkünfte (Stiftungen etc.) betrugen 257.756 €.
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Stand: Ende 2010
Förderung durch Firmen der
pharmzeutischen Industrie 2010
Im Jahr 2010 wurden die "Frankfurter Vorträge" insgesamt in Höhe von 6.420€ durch nachfolgende Pharmafirmen unterstützt:
| Gilead |
1.070 € |
| Abbott |
1.070 € |
| MSD |
1.070 € |
| Boehringer |
1.070 € |
| Bristol-Myers |
1.070 € |
| Janssen-Cilag |
1.070 € |
Der "Frauengesundheitsabend" wurde von Janssen-Cilag in Höhe von 2.140 € unterstützt.
"HIV/Body" wurde mit 1.605 € durch Gilead unterstützt.
"Leben im Alter" wurde von Abbott mit 374,50 € und von MSD mit 321,00 € unterstützt.
Insgesamt betrug der Anteil der Unterstützung der Pharmaindustrie am Gesamthaushalt 0,3 %.