Neben der aufsuchenden Sozialarbeit gibt das KISS als Anlaufstelle an vier Tagen in der Woche (Mo-Do) zunächst praktische Hilfen: Hier können elementare Bedürfnisse abgedeckt werden, wie z.B. Essen, Trinken, Körperpflege, Wäsche waschen, tagsüber Schlaf in Tagesruhebetten nachholen.
Darüber hinaus ist das KISS eine Schutz- und Ruhezone, die von den Klienten individuell genutzt werden kann: In Beratungsgesprächen mit den Mitarbeitern, im Gespräch untereinander oder einfach nur als Platz zum Ausruhen.
Die Mitarbeiter stehen zur Verfügung bei Problemen mit Ämtern und Behörden, unterstützen und begleiten in persönlichen Krisen und helfen bei der Entwicklung neuer Lebensperspektiven. Ein besonderes Augenmerk in der psychosozialen Begleitung der zumeist jugendlichen Klienten liegt auf der Entwicklung deren sexueller Identität. Die zunehmende Globalisierung erfordert eine besondere kulturelle Sensitivität und sprachliche Flexibilität.