Das Angebot reicht von Beratung mit Ausstiegshilfen bis zu einem eigenen Druckraum und verfolgt seit seiner Gründung das Konzept akzeptierender, niedrigschwelliger Drogenhilfearbeit.
Das La Strada wird überwiegend von obdachlosen DrogengebraucherInnen besucht, die vor allem Heroin, Kokain, Tabletten und Crack konsumieren, wobei der Konsum von Crack in den vergangenen Jahren wesentlich zugenommen hat. Das Durchschnittsalter der KlientInnen liegt zwischen 26 und 35 Jahren. Auffallend ist die starke körperliche, teilweise auch psychische Verelendung der Klientinnen und Klienten bis hin zu akuten Erschöpfungszuständen. Die Zahl psychischer Auffälligkeiten, teilweise verbunden mit Gewalt und Agression, ist deutlich angestiegen. Viele sind mit Hepatitis (B und C) und HIV infiziert bzw. an AIDS erkrankt. Der Anteil an Klienten ohne deutschen Paß ist überdurchschnittlich hoch.