Frankfurter Vorträge

18. Juli 2018 Der Einfluss von Lifestyle und Co. jenseits der Nachweisgrenze

Dr. med. Philipp de Leuw
Dr. med. Philipp de Leuw

Auf Grund exzellenter Therapiemöglichkeiten kann eine rechtzeitig erkannte HIV-Infektion heutzutage erfolgreich kontrolliert werden, so dass die Lebenserwartung trotz HIV mittlerweile annähernd derer ohne Infektion ist. Dies führt unter anderem dazu, dass der Anteil der über 50jährigen HIV-Patienten sich in den nächsten Jahren in Mitteleuropa verdreifachen wird. Diese älter werdendem Menschen mit chronischer Erkrankung entwickeln allerdings teilweise zusätzliche Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes Typ 2, Verkalkungen der Herzkrankgefäße oder Krebserkrankungen. Der individuelle Lifestyle rückt bei der HIV-Behandlung und dem eigenverantwortlichen Leben mit der Krankheit immer mehr in den Fokus. Eine frühzeitige Änderung des Lebensstils kann Folgeerkrankungen verhindern. Der HIV-Behandler wird zum Gesundheitsmanager seiner Patienten, damit eine hohe und gute gesundheitsbezogene Lebensqualität erreicht werden kann. Der Abend soll aktuelle Erkenntnisse zum Thema interaktiv mit umsetzbaren Empfehlungen für den Alltag verknüpfen.

 

Frankfurter Vorträge

 

Der Einfluss von Lifestyle und Co. jenseits der Nachweisgrenze

 

Referent: Dr. med. Philipp de Leuw (Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie, HIVCENTER Frankfurt am Main)

 

Dienstag, 14. August 2018, 19.30 (Einlass 19 Uhr)

 

Tagestreff bASIS, Lenaustraße 38 (Hinterhaus), 60318 Frankfurt

 

 

Seit 1998 veranstaltet die AIDS-Hilfe Frankfurt die Reihe „Frankfurter Vorträge“. Monatlich referieren ausgewiesene Fachleute im Tagestreff bASIS zu medizinischen, sozialrechtlichen und politischen Fragen im Zusammenhang mit HIV und AIDS.