Online-Befragung zu den Auswirkungen von COVID-19 auf Drogenkonsummuster, -schäden und -dienstleistungen in der Europäischen Union

30. April 2020

Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) führt bis Mitte Mai eine kurze Online-Erhebung zu den Auswirkungen von COVID-19 auf Drogenkonsumierende in allen EU-Mitgliedstaaten durch. Zielgruppe dieser Erhebung sind alle Konsumierenden von illegalen Substanzen, unabhängig vom Ausmaß ihres Konsums und davon, ob sie Teil der Selbsthilfe sind oder sich in Beratung/Behandlung befinden.

Der Ausbruch von COVID-19 (Coronavirus) in ganz Europa und die Reaktionen zur Eindämmung der Epidemie (z.B. Selbstisolierung, Lockdowns) stellen Drogenkonsumierende und die gesamte Drogenhilfe vor ganz neue Herausforderungen. Es gibt immer wieder Hinweise darauf, dass sich Konsummuster und Beschaffungswege ändern. Die Drogenhilfe benötigt Informationen über die Folgen von COVID-19, um Konsumierende bestmöglich unterstützen zu können.

Es werden einige Fragen zur allgemeinen Lebenssituation gestellt (z.B. Geschlecht, Alter), um herauszufinden, wie unterschiedliche Gruppen von Drogenkonsumierenden von den COVID-19-Beschränkungen betroffen sind. Der Fragebogen ist dennoch anonym und die Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

 

Hier geht es zum Fragebogen (die gewünschte Sprache kann rechts eingestellt werden): https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/Mini-EWSD-COVID-19

 

Der Ergebnisse aller teilnehmenden Länder werden in einer „Trendspotter-Analyse“ der EMCDDA ausgewertet und allen interessierten Personen online kostenfrei zur Verfügung stehen. Informationen über die Folgen von COVID-19 können dabei helfen, Konsumierende weiterhin bestmöglich zu unterstützen.