Kein Sommerfest - Finanzielle Belastungen zu hoch

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Wir hatten uns nach einer langen coronabedingten Pause voller Spannung darauf gefreut, endlich wieder ein Sommerfest in der Alten Gasse auszurichten. Dieses Fest ist nicht nur ein Symbol der Verbundenheit, sondern auch ein Anlass zum Feiern der Vielfalt und zur Sichtbarkeit von wichtigen Anliegen in unserer Community. Gerade vor der Europawahl wollten wir ein klares Zeichen gegen rechts und für mehr Vielfalt und Demokratie in unserer Gesellschaft setzen.

Doch je weiter die Planungen voranschritten, desto deutlicher wurde, dass wir mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert waren, die nicht zu bewältigen waren. Die neuen Richtlinien für die Terrorabwehrsperren führten zu immensen Kosten, die es der AHF unmöglich machten, das Fest in angemessener und gewohnter Weise zu realisieren.

Nach reiflicher Überlegung musste die Entscheidung getroffen werden, das Sommerfest abzusagen. Diese Entscheidung spiegelt die Realität wider, mit der viele Organisationen konfrontiert sind – insbesondere solche, die auf Veranstaltungen angewiesen sind, um ihre wichtige Arbeit zu finanzieren und Sichtbarkeit zu schaffen. Man möchte Gemeinschaft, Teilhabe und Sichtbarkeit ermöglichen, aber die steigenden Kosten und die daraus resultierende zunehmend schwierige finanzielle Situation machen dies fast unmöglich.

Wir hoffen dennoch weiterhin darauf, in Zukunft die notwendige Unterstützung zu erhalten, um dieses beliebte Event wieder möglich zu machen. Bis dahin bleibt es eine schwierige Zeit, aber wir sind entschlossen, unsere Mission fortzusetzen und sich für die Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit HIV/AIDS und der queeren Community einzusetzen.

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