Sexuell übertragbare Krankheiten

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Sexuell übertragbare Infektionen
(Sexuell Transmitted Infection, STI)

Sexuelles Verlangen gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen. Häufig wird die Sexualität jedoch ausschließlich der Fortpflanzung untergeordnet und jeder darüber hinausgehende Trieb als verwerflich angesehen. In unserem Verständnis ist Sexualität eine persönliche Freiheit.

Eine selbstbewusste und positive Einstellung zur eigenen Sexualität ist dafür Voraussetzung und gerade die Eigenverantwortung nimmt einen großen Stellenwert ein. Informiert sein ist wichtig, denn Wissen ist der erste Schritt um sich und seine Sexualpartner erfolgreich schützen zu können. Jeder Sex macht Spaß. Safer Sex macht Sinn.

Sexuell übertragbare Infektionen werden durch Bakterien, Parasiten, Pilze, Protozoen, oder Viren ausgelöst. Die Übertragung dieser Erreger erfolgt überwiegend oder ausschließlich durch Geschlechtsverkehr oder engen Körperkontakt. Gelegentlich ist eine zusätzliche, nicht sexuelle Übertragung, z.B. durch Blut oder Schmierinfektionen möglich. Letztendlich sind diese Erreger Verursacher von Erkrankungen wie Aids, Tripper, Syphilis, Genitalherpes, Krätze, Chlamydien, Hepatitis, Pilzerkrankungen, Darmparasiten oder Feigwarzen.

Zusammengefasst werden diese Infektionen durch die beiden Begriffe „Geschlechtskrankheiten“ und „sexuell übertragbare Krankheiten“. Diese Bezeichnungen werden häufig gleich gebraucht. Mittlerweile verwendet man im deutschen Sprachgebrauch jedoch sehr häufig die englische Abkürzung  „STI“ für „sexual transmitted infection“. Man spricht also von „sexuell übertragbaren Infektionen“, da man sich nicht mit einer Erkrankung infiziert, sondern mit ihrem Erreger, der erst im Weiteren Verlauf eine Erkrankung bedingt.

HIV, Sexualität und Identität – Offene Sprechstunden
24. März 2017 NEU: Offene Sprechstunden

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