Projekt: Akzeptanz HIV-Positiver im ländlichen Raum

18. Februar 2016 AIDS-Hilfe vor Ort

Einladungsflugblatt

Menschen aus dem vorstädtischen oder ländlichen Raum, die von HIV betroffen sind, erleben ihre Erkrankung und den Umgang mit ihr im sozialen Umfeld häufig anders als Betroffene aus dem städtischen Raum. Ein Grund hierfür sind zum einen die weniger dichten Versorgungsstrukturen, zum anderen häufigere Diskriminierungserfahrungen.

Aufgrund dieser Unterschiede wurde am 18. März 2016 eine Veranstaltung der AIDS-Hilfe Frankfurt durchgeführt, um mit Fachleuten und Betroffenen von HIV aus dem Main-Taunus-Kreis und dem Hochtaunuskreis in den Dialog zu treten. Ziel des begonnenen Prozesses ist es, gemeinsam eine Bestandsaufnahme der aktuellen Versorgungslage herauszuarbeiten, mögliche Defizite und Problemfelder zu identifizieren sowie an Lösungsstrategien zu arbeiten.

Im Fokus standen dabei folgende Leitfragen:

  1. Sind HIV-positive Menschen im ländlichen Raum häufiger von Diskriminierungserfahrungen betroffen?
  2. Ist eine gute Versorgung von HIV-positiven Menschen im ländlichen Raum gewährleistet?
  3. Wie ist der Umgang von Ämtern und Behörden mit den Betroffenen und ihren Bedürfnissen zu beurteilen?
  4. Welche Beiträge können dort zur Akzeptanzarbeit geleistet werden?
  5. Wie können wir die Präventionsarbeit vor Ort ausbauen?

Hier veröffentlichen wir die Dokumentation der Veranstaltung und werden in Zukunft über den Fortgang des sich daraus ergebenden Projekts berichten.

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